Über das Projekt
Das Projekt "Bescheid wissen - Wirklich helfen -Gesund bleiben" vom Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN) und der Yarmouk-Universität zielt darauf ab, die psychologische/ psychotherapeutische Behandlung von (insbesondere syrischen) Flüchtlingen in Jordanien durch die Qualifizierung von Dolmetschern zu verbessern.
Das Projekt wurde mit der finanziellen Förderung des Landesamts für Soziales, Jugend und Familie des Landes Niedersachsen im Jahr 2022 durchgeführt.
Im Rahmen des Projekts wurden mehrere interaktive digitale und Präsenz-Schulungen durchgeführt. Darüber hinaus wurde eine Internetseite, die Informationen über alle von beiden Parteien durchgeführten Schulungen enthält, implementiert. Auf der Internetseite werden zudem mehrsprachige Broschüren, die in einem vorangegangenen Projekt erstellt wurden, veröffentlicht. Zusätzlich tauschten qualifizierte Dolmetscherinnen aus Deutschland ihre persönlichen Erfahrungen mit den Studierenden aus.
Die Fortführung des Projekts (in Form von gemeinsam durchgeführten Trainings) ist für 2023 geplant, hängt aber von der Bewilligung weiterer Fördermittel durch das Land Niedersachsen ab.
Über Uns Yarmouk Universität
Die Yarmouk-Universität ist eine der angesehensten und führenden Universitäten Jordaniens. Die Vision der Universität fußt auf den Erfahrungen, die in über vierzig Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 1976 gesammelt wurden. Die Vision der Universität basiert auf dem Verständnis und der Wahrnehmung der sie umgebenden Realität, den Herausforderungen, denen sie sich stellen muss, und den Bestrebungen aller einflussreichen Gruppen, die von den Aktivitäten der Universität betroffen sind.Der Auftrag der Universität zielt auf die Entwicklung von Kompetenzen in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und des Wissens ab, indem sie eine hervorragende Ausbildung sowie innovative wissenschaftliche Forschung anbietet, die der Gemeinschaft dient und zum Reichtum des Wissens beiträgt, indem sie ein Umfeld schafft, das die Kreativität durch freie Meinungsäußerung anregt und auf die Anforderungen der Gesellschaft und die wissenschaftlichen Entwicklungen reagiert .
NTFN e.V.
Der NTFN e.V. setzt sich für Migrant*innen ein, die traumatisierende Erfahrungen durch Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht erlitten haben und an den kurz- oder langfristigen Folgen körperlich und/oder psychisch leiden und dadurch in ihrer Belastungs-, Arbeits- und Lebensfähigkeit eingeschränkt sind. Zu diesem Zweck betreut der NTFN e.V. an mehreren niedersächsischen Standorten psychosoziale Beratungs- und Behandlungszentren (PSZ), in denen psychisch erkrankte Geflüchtete und ihre Familienangehörigen, beraten, begleitet, psychotherapeutisch behandelt und gegebenenfalls an psychiatrische Kliniken oder niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten weiter vermittelt werden.